dtv Atlas Pädagogik

Der dtv-Atlas Pädagogik wendet sich an alle, die um eine sinnvolle, moderne Erziehung bemüht sind: an angehende Lehrer, die im Studium mit pädagogischen Fragen konfrontiert werden, aber auch an bereits erfahrene Lehrer der verschiedensten Bildungseinrichtungen, die sich einen Überblick über die historische Entwicklung des Faches und aktuelle Denkansätze verschaffen wollen.
Mit Bedacht wurde der Geschichte der Pädagogik viel Platz eingeräumt, denn diese wird in neueren Einführungen kaum oder erst ab der Aufklärung behandelt. Dabei ist gerade die Beschäftigung mit der Entwicklung des Erziehungsgedankens in zweierlei Hinsicht hilfreich: Sie bewahrt davor, längst erkannte Irrwege erneut zu begehen, und bestärkt darin, auf der Suche nach Lösungen gangbare Wege weiter zu beschreiten. Als zweiter Schwerpunkt beschreibt der systematische Teil die Grundlagen der Erziehung wie die Anthropologie oder die Entwicklungspsychologie, die theoretischen Modelle und Richtungen wie die empirische Erziehungswissenschaft oder die interkulturelle Pädagogik sowie die einzelnen Methoden, die zur Anwendung kommen. Den Abschluss bildet eine Einführung in die Teildisziplinen, so z.B. in die Sonderpädagogik und die Erwachsenenbildung. Der Veranschaulichung des Textes dienen 112 ganzseitige Farbgrafiken, die das Geschriebene nicht nur visualisieren, sondern zusätzlich auch vertiefen oder ergänzen können.

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REZENSIONEN / PRESSESTIMMEN:

DEUTSCHER BUCHMARKT.DE – Januar 2009 – Rezensent: J. Michael Baerwald
„.. überwältigend ..“
Der Verlag legt hier ein auf 260 Seiten komprimiertes Nachschlagewerk vor, welches das herkömmliche Preis-Leistungs-Verhältnis sprengt: Es ist hinsichtlich der Informationsvermittlung einfach als überwältigend zu bezeichnen. Für Studiosi, Lehrer und sonstige in den Erziehungswissenschaften Tätigen sowie für interessierte Laien ein erstklassiges Kompendium über diesen aus der Verhaltenspsychologie extrahierten Lehrzweig, dem man in vielen Bereichen durchaus mit Skepsis begegnen kann, insbesondere was modernistische Interpretationen der Sozialpädagogik anbelangt. Die Autoren (Axel Weiß besorgte auch die Illustrationen) begehen in diesem Werk jedoch nicht den Fehler eigener Darstellung dessen, was sie für bedeutsam halten, sondern fächern von Anthropologie bis zum Sonderzweig ‚interkulturelle Pädagogik‘ die ganze Bandbreite ihrer Wirkungsebenen auf. So formen sie den Kosmos Pädagogik von dessen Entstehung bis zur Gegenwart unter Zuhilfenahme sehr geschickt inzensierter farbiger graphischer Visualisierungsmodelle, die den Text vorteilhaft unterstreichen und wissensvertiefend wirken. Die Didaktik kommt also nicht zu kurz, was auch bei solcher konzeptionellen Gestaltung verwunderlich gewesen wäre, denn Franz-Peter Burkard ist Lehrstuhlinhaber für Philosophie In Würzburg. Und die Liebe zur Weisheit schließt bekanntermaßen Erziehung und Heranleitung ans Wissen von Kindern und Jugendlichen ein.

ALLITERATUS.COM – März 2009 – Rezensent: Elmar Broecker
„Eine gelungene Darstellung“
… weil alles Wichtige in knapper Weise geboten wird, so dass man stets den roten Faden vor Augen hat. Studierende und Anfänger lernen dadurch überdies, sich kurz und präzise auszudrücken. … Hervorgehoben werden muss, dass die Texte bei der Schwierigkeit einer kurzen und treffenden Darstellung durchaus gut verständlich sind – man muss sie aber sorgfältig lesen, denn zum “Überfliegen” eignen sie sich nicht. Wer einen Einstieg nicht über die Themen, sondern über Stichworte sucht, findet diesen leicht dank eines treffsicheren Registers, aufgeteilt in Personen- und in Sachregister. … Selbst schwierige Theorien oder Begriffe wie die sokratische Mäeutik, das platonische Bildungssystem oder auch nur das System der Rhetorik in der Antike (nicht allein von Quintilian erarbeitet), um nur einige wenige Beispiele zu nennen, werden graphisch vorbildlich aufgearbeitet und präsentiert. Hier finden Schüler und Lehrer genug Vorlagen oder Anregungen für eigene Schaubilder für Referate oder für Prüfungsvorbereitungen. Der dtv- Atlas Pädagogik ist eine gelungene Darstellung und sollte von daher seinen Weg in Schülerhände finden und auch in der Handbibliothek eines Lehrers nicht fehlen.

BUCHREZENSIONEN.COM – April 2009 – Rezensentin: Sybille Benedict-Rux / „Empfehlenswert – der dtv-Atlas Pädagogik“
Der dtv-Atlas Pädagogik der Autoren Franz-Peter Burkard und Axel Weiß wendet sich sowohl an Studenten und Pädagogen, als auch an pädagogisch interessierte Laien. Dies schlägt sich in einem klaren Aufbau und einer verständlichen Sprache nieder. Einen Schwerpunkt bildet die Geschichte der Pädagogik, die hier von der Antike bis zum 20. Jahrhundert ausgebreitet wird. Sie wird ergänzt durch Grundlagenwissen über theoretische Schulen, Methoden und Teildisziplinen (Schulpädagogik, Sonderpädagogik, Sozialpädagogik , Erwachsenenbildung und Medienpädagogik). Der Band ist mit zahlreichen farbigen Grafiken aufwendig gestaltet. Die Abbildungen veranschaulichen nicht nur das im Text vermittelte Wissen, sie vertiefen es häufig und binden es in größere Zusammenhänge ein. Der dtv-Atlas Pädagogik ist also sehr gut dafür geeignet, sich schnell einen Überblick über ein Themengebiet zu verschaffen, um dann auch mit Hilfe des umfangreichen Literaturverzeichnisses nach und nach in die die Tiefe gehen zu können.

GEWERKSCHAFT ERZIEHUNG UND WISSENSCHAFT / GEW (Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien) – 15.1.2009 – Rezensent: Urich H. Baselau, Niedersachsen „Bewertung: Sehr empfehlenswert“
… „Atlas“ ist in der griechischen Mythologie der Träger der Erde, der Welt also. Um diese Aufgabe in unserer Wirklichkeit durchzuführen, brauchen wir Atlanten, die uns dabei helfen. Die Reihe aus dem dtv-Verlag verlegt sich dabei auf deutlich zwei Beine: Die doppelspaltige Schrift auf der rechten Seite wird begleitet von deren Visualisierungen auf der linken. Grafik folgt auf Grafik, ohne durch Wiederholungen zu langweilen. Die Farben sind je gedeckt, pastös, dass auch hier nicht die Grafik, sondern die Vermittlung des Inhaltes im Vordergrund steht. Ornigramme, Flussdiagramme, Gegenüberstellungen, Aufteilungen, Zuordnungen, Skizzen und Bilder, Landkarten, Pfeile, Säulen, Fotos – Axel Weiß nutzt viele Möglichkeiten den Text für uns zu visualisieren. Um das Buch nicht nur als besonders aufbereitete Sachinformation zu nutzen, sondern auch als Nachschlagewerk, folgt der Dreiteilung (Geschichte / Systematik / Teildisziplinen) und den Literaturhinweisen ein Personen- sowie ein Sachregister. Wer immer ein Interesse an diesem Thema hat, wird mit diesem Buch hervorragend informiert.

BAYERISCHER REALSCHULLEHRERVERBAND / BRLV – 14.1.2009 – Rezensent:
Dr. Hans-Peter Kempf „Kompakte Pädagogik in Wort und Bild“
… Das Besondere und auch Pfiffige des Nachschlagewerks sind die mittels farbiger Schaubilder, Grafiken und Symbole gestalteten Tafelseiten. Diese füllen jeweils die linke Buchseite, mit dem Ziel, einige der auf der rechten Seiten thematisierten Fachtermini zu visualisieren; eine sehr interessante doppelte Codierung durch Text und Bild, die dem Leser viele komplexe Fachtermini verständlich macht. Hilfreich ist das als kompaktes Taschenbuch gestaltete Lexikon für all diejenigen, die eine erste fachliche Information zu Fragen rund um das Thema Pädagogik suchen … Das Buch, das sich sowohl an Studierende als auch an interessierte Eltern wendet, ist kompakt und lesefreundlich aufgebaut und motiviert zum Blättern und Nachschlagen, nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen farbigen Grafiken und Schaubilder. …

MAIN POST – 20.12.2008 – „Bild für Bild durch die Pädagogik“
… Jeder, der mal studiert, kennt das Problem: Die Zeit bis zur nächsten Seminararbeit ist knapp und der Fachbuch-Text ewig lang. Wenn sich der Autor dann auch noch einer verquasten Sprache bedient, ist guter Rat teuer. Das heißt, zumindest für Pädagogik-Studenten ist er ab sofort gar nicht mal so teuer. Für exakt 14,90 Euro kann man sich ab sofort einen Überblick über die Geschichte der Pädagogik, über pädagogische Ideen von der Antike bis zur Gegenwart verschaffen. Der Deutsche Taschenbuchverlag dtv hat seiner erfolgreichen Atlas-Reihe mit dem „dtv-Atlas Pädagogik“ einen neuen Band hinzugefügt …Gerade für den Studienanfänger oder auch den interessierten Laien wird die Vielfalt der pädagogischen Ideen, die sich im Lauf der Jahrhunderte herausgebildet haben, viel schneller erfassbar als mit dem herkömmlichen Lehrbuch. Wohl auch ein Grund, weshalb sich die Atlas-Reihe von dtv seit Jahren gut verkauft.

CORPUSWEB.NET – 29.3.2009 – Rezensent: Helmut Ploebst
„Lehren des Westens“
Kein Zweifel, der „dtv-Atlas Pädagogik“ von Franz-Peter Burkard und Axel Weiß ist vor allem für Laien eine gut strukturierte, informative und navigationsfreundliche „Lernhilfe“. Pädagogische Konzepte von der griechischen Antike bis zur Gegenwart werden in kurzen, anschaulichen Texten und mit einleuchtenden grafischen Modellen so dicht dargestellt, dass man das Buch gar nicht zur Seite legen möchte…

LESENSWERT.DE – 30.11.2009 – Rezensent: Rainer Glas
„Ein pädagogisches Bilderbuch? Nein! Ein bebildertes Pädagogikbuch“
Eine beispiellose Erfolgsgeschichte schreibt der dtv-Verlag seit 1962 mit seinen Atlanten zu den verschiedensten Themenbereichen. Begonnen hat es mit dem Atlas zur Weltgeschichte, der gegenwärtig in der 39. Auflage vertrieben wird. Und nun hat es auch die Pädagogik geschafft, durch einen Atlas „geadelt“ zu werden. Das Konzept ist ebenso einfach wie einmalig: Auf den rechten Seiten liest man eine komprimierte Darstellung des Faches, die auf den linken Seiten durch thematische Karten, Bilder, Graphiken veranschaulicht wird. Da bedarf es eines ausgewiesenen Fachmannes für den Textteil und eines vielseitigen Graphikers auf der jeweils linken Bildseite. Mit Franz-Peter Burkard zeichnet ein Professor für Philosophie, Pädagogik und Religionswissenschaften zusammen mit Axel Weiß für den Text verantwortlich. Den Bildteil hat Axel Weiß übernommen, der Autor und Illustrator von Büchern, aber auch Lehrer ist und für die Gestaltung des Philosophieatlasses ausgezeichnet wurde. Auf 115 eng und klein bedruckten Seiten die ganze Pädagogik unterzubringen und auf je einer Seite genau ein Unterkapitel, ist schon ein kühnes Unterfangen, auch wenn man sich auf das Wesentliche beschränkt/ beschränken muss: Über die Hälfte des Bandes gehört der Geschichte der Pädagogik, was vertretbar ist, wenn man berücksichtigt, dass sich neue Ideen, Theorien, Thesen immer aus der Auseinandersetzung mit dem Vergangenem heraus entwickeln. Dem historischen folgt ein systematischer Teil, der die Grundlagen der Erziehung (Anthropologie, Entwicklungspsychologie, Lernpsychologie, Soziologie) an den Anfang stellt, um dann auf Theorien und Methoden einzugehen. Den Schluss bilden Teildisziplinen der Pädagogik (Schul-, Sonder-, Sozial-, Erwachsenen- und Medienpädagogik). Abgelenkt wird man vom rechten Textteil durch die farbigen Graphiken, die allerdings stellenweise so komplex sind, dass sie sich ohne den erläuternden Text schwer erschließen lassen. So gesehen eine perfekte Symbiose: Das Bild veranschaulicht den Text, während der Text bei der Bildbetrachtung hilft. Besonders ist die Vielfalt der Bilder zu bewundern. Man hat das Gefühl, dass eine Truppe von Graphikern sich an die Arbeit gesetzt hat. Dass ein Einzelner die mehr als 250 Bilder gestaltet haben soll, erstaunt, zumal man die Handschrift nur eines Graphikers gar nicht erkennen kann. Diesen Band liest man nicht von vorne nach hinten durch. Man sieht sich die Graphiken an und sucht nach dem entsprechenden Text oder man sucht ein Schlagwort und vertieft sich dann in ein Kapitel. Personenund Sachregister sind ausführlich und der Fett- bzw. Kursivdruck erleichtert das Nachschlagen. Das umfangreiche Literaturverzeichnis berücksichtigt Werke bis 2008. Ein wertvolles Nachschlagewerk, das zum Schmökern einlädt… Ein äußerst nützliches Nachschlagewerk, ein faszinierendes „Bilderbuch“, ein kompaktes kleines Kompendium einer wissenschaftlichen Disziplin.

Leserstimmen:

WELTBILD.DE „Keine Meinungen, sondern Fakten“ – 10.06.2009 – Isa S., Bamberg:
Seit Jahren wird immer mehr über Pädagogik bzw. Erziehung (im weiteren Sinne) geredet. Hier kommt ein Buch, das endlich in kompakter Form kompetent informiert. Sowohl über die Geschichte der Erziehungswissenschaft wie über ihre geistigen Hintergründe und die neuzeitlichen Entwicklungen. Keine Meinungen, sondern Fakten. Und dies auch noch sehr ansprechend illustriert. Unbedingt empfehlenswert für alle, die irgendwie mit Pädagogik zu tun haben.

13.12.2008 – AMAZON.DE – Der Rezensator (Würzburg):
„Anschaulich gestaltetes Kompendium der Pädagogik“
Dieses Buch stammt von einem der Autoren und vom Grafiker des dtv-Atlas Philosophie, wobei letzterer hier ebenfalls als Autor mitgewirkt hat. Wie der Atlas der Philosophie ist auch dieser Band aufwendig gestaltet und umfaßt die Quintessenz des aktuellen Pädagogik-Wissens. Damit ist er sehr hilfreich für (angehende) Lehrer sowie Studenten, die Pädagogik z. B. im Nebenfach studieren. Neu ist die Darstellung der kompletten historischen Entwicklung des Faches bei der gleichzeitigen Vermittlung aktueller pädagogischer Denkansätze. Durch die ausführliche Aufarbeitung der Geschichte der Pädagogik werden fachliche Irrwege sichtbar und aktuelle Lösungen herausgearbeitet. … Der Nutzen für den Leser ist durch die Veranschaulichung des Textes mittels ganzseitiger Farbgrafiken besonders hoch. Die Darstellungen visualiseren nicht nur, sie vertiefen und ergänzen auch den Text. Der interessierte Leser bekommt mit diesem kleinen, komprimierten Kompendium die attraktive Möglichkeit, seine Kenntnisse über das Fachgebiet schnell und effektiv zu erweitern. Sehr empfehlenswert!

29.01.2009 , DTV.DE – Klaus P. (Würzburg):
„Das Werk ist ein sehr gutes Kompendium für mich als Lehrer. Ansehnlich illustriert, mit Wissen, das zum einen an wichtigen Stellen ins Detail geht, zum anderen aber einen guten Einstieg zu wichtigen Themen der Pädagogik erlaubt. Ein gelungenes Buch, welches an Schul- und Lehrerbibliotheken vorhanden sein sollte.“

12.01.2009, Kay Weltersbach, Bonn:
„Nach erster Durchsicht: Ein ambitionierter Leitfaden durch die gesamte Pädagogik, der unbedingt ins Bücherregal eines jeden im Deutschen Bildungswesen Tätigen gehört. Wort und Bild ergänzen sich hier vortrefflich in ihrem Anspruch, der gleich mehrfach Nutzen anbietet. Der Atlas hilft in der didaktischen Konzeption genauso wie bei der Suche nach Transparenz komplexer Zusammenhänge oder nach historischer Orientierung, ist zur einschlägigen Informationsrecherche genauso geeignet wie zur Wissensvertiefung. Er lässt sich sogar angenehm lesen. Und in Zeiten allgegenwärtiger Information ist er eine gute „haptische“ Ergänzung zum Internet.“